Unsere eigenen Gedichte

Das Känguru

Es war einmal ein Känguru
im Süden von Karibliu -
das Land gibt's ganz bestimmt.
Doch wollt ich euch ja sagen,
wie's Känguru ergangen.
Es lebte nämlich froh
im Süden von Karibliu,
doch wollt's gern mal nach Norden.
Und war es gerade da,
so wurd' es schon zum Star.
So lebt das liebe Känguru
glücklich auch nördlich von Karibliu.
(Verfasserin: Noëlle)

Der Garten und die Blume

Eine Blume allein am Straßenrand
Nach einem Jahr eine Wiese im Land
Am Rand einer Straße
Ein Haus wurde gebaut
Gut für die Wiese:
Ein Garten entstand, ein Baum kam
Die Leute pflanzten immer mehr
Eine Gärtnerei, kann man schon sagen,
nicht übertrieben, glaub mir!
1000 Blumen - ein gutes Geschäft!
Nur bald wird sich's ändern
Der Laden wird zu klein und die Blumenlieferung zu wenig
Man kauft und kauft
Und schließlich hört der Laden auf-
Alles ausverkauft!
(Verfasser: Alexander J.)

Mein Ball

Mein Ball rollt hin und her,
das fällt ihm gar nicht schwer.
Er rollt hin und her
so wie ein tobendes Meer.

Er ist nicht groß noch klein,
doch er ist mein.
Oft rollt er weg,
bleibt nie auf einem Fleck.

Ich nehm' ihn in die Hand
und werf' ihn an die Wand.
Mein Ball ist rund und bunt
und wiegt kein Pfund.

Mit ihm zu spielen, das ist toll -
ich hab ihn gern, meinen Ball!
(Verfasserin: Carina)

Mein Drachengedicht

Ich hab dich selbst gebaut,
aus Papier ist deine Haut.
Ich will dich steigen seh'n,
du sollst hoch am Himmel steh'n!

Ich seh' dir hinterher
und fühle mich so schwer!

Ich wär' so gern wie du,
doch seh' ich dir nur von unten zu.
Ich hol dich noch nicht runter,
denn du tanzt so schön und munter!

Ich seh' dir hinterher und fühle mich so schwer!

Gleite wie die Vögel, die deine Freunde sind,
spiele mit den Wolken, buntes Himmelskind!
Ich lass dich höher steigen hinauf ins Sonnenlicht,
dir deine Freiheit geben kann ich leider nicht!

Ich seh' dir hinterher
und fühle mich so schwer!
(Verfasserin: Ann-Marie)